rhythmtalk

Dieser Blog ist eine Teamarbeit von Alex, Fippu und Stöff. Wir hoffen, Ihr hattet Spass daran unser Tun mit zu verfolgen.

Samstag, 9. Oktober 2010

Heute keine News! Wir, das heisst Noby, Stöff und Alex, fliegen nach Hause. Ruedi und seine Familie bleiben noch zwei Wochen in Amerika. Unabhängig davon bleiben auch Zuli und Fippu noch eine Woche in den Staaten. Die Rückreise verläuft für uns äusserst ruhig und wir wünschen den anderen weiterhin einen schönen Aufenthalt.

Freitag, 8. Oktober 2010

Ausflug mit Rudis Familie zum "Lake Poway" dem Stausee im Naherholungsgebiet von San Diego. Wir entdecken drei Schildkröten und eine Schlange. Derweil bringen Zuli und Fippu das Meinl-Material, Cymbales, Cowbels, Congas, Jembes u.a. zurück zum Vermieter S.I.R. nach Los Angeles. Joes Truck ist wieder voll beladen.

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Wir spielen Heute die letzte Show. Diese ist für die Schulklassen der "California Center for the Arts - Escondido" bestimmt. Der Saal ist diesmal nur teilweise gefüllt, da einig der Klassen nicht kommen konnten. Sowohl die Tänzer/innen als auch die Schlagzeuger waren etwas wehmütig, weil dies unser letztes Konzert ist.

Nach einer kleinen Fotosession müssen wir unter der Fuchtel des Saalmeisters zügig Abbauen. Zuli, unser Thunder & Lightning Ingineer, parkiert den Zu-Haul-Truck aus Gewohnheit vor dem Ausgang des Saaltores. Dies passt einem älteren Parkwächter nicht, da dies eine Parkverbotszone ist, er will uns schon die  200$ Parkbusse aufhalsen, als Faith unterstützend herbeieilt und den Konflikt schlichten will. Zuli, der Abwärte und Polizisten zurechtzuweisen weiss, verheddert sich auch noch mit Faith in eine Diskussion, während alle anderen zügig den Truck beladen.

Am Nachmittag verpacken wir die Instrumente und weitere wichtige Dinge in Rekordtempo für die Heimreise. Alle helfen tatkräftig mit. Währenddessen interviewt Alex alle Beteiligten. Heute Abend gibts Nobys langersehntes amerikanische Stake. Wir genossen im "Outback Stakehouse" von Poway grosse saftige Fleischhappen und Newcastle Bier.

  
 

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Showtime in Escondido!  Wir spielen heute im "California Center for the Arts - Escondido" ein grosser Theaterkomplex mit mehreren Bühnen. Die grösste Bühne ist zweimal für uns reserviert. Das Theater war zweimal bis auf den letzten Stuhl gefüllt. Die Shows waren beide "awsome" wie uns viele Konzertbesucher versicherten.

Heute gibts zum Abendessen endlich das langersehnte berühmte amerikanische Supersteak. Noby freuts! Später wird noch der Blog nachgeführt und die Filmdaten auf die Festplatte umkopiert. Todmüde fallen wir ins Bett.

  
 

Dienstag, 5. Oktober 2010

Heute gibt es nicht besonders viel zu berichten. Stöff geht ins Henrys einkaufen, was einige Zeit in Anspruch nimmt. Diesen Einkauf wird ebenfalls von Stöff sogleich zu einem wunderbaren Abendessen verarbeitet. Wir bekochen unsere Gastgeberin Linn Cassedy.

  
 

Montag, 4. Oktober 2010

Heute ist das Wetter falsch. In Kalifornien kann es nicht regnen. Tut es aber heute den ganzen Tag. Uns fällt nichts besseres ein als den freien Tag zu nutzen um an den Strand zu gehen.

Hmmm. Wir haben den Strandbesuch in eine Shoppingtour umgewandelt. Der Strand ist bei Regen und Wind nicht besonders interessant. Am Abend waren wir in Downtown San Diego und genossen dort ein Reggaekonzert.

  
 

Sonntag, 3. Oktober 2010

Am Nachmittag treten wir zum dritten mal im "The Vine" auf. Wir fühlen uns zuhause. Tanz und Musik sind durchgehend eine Einheit. "The Vine" ist vollbesetzt und das Publikum ist einmal mehr begeistert.

Weil Stöff alle anquatscht ergibt sich später der Zufall das uns Christine und Jim zum OpenAir von "America" in Humphreys  einladen. Wir erahnen aber nicht was uns erwartet: Die beiden sind nicht gewöhnliche Konzertbesucher – Jim fährt grosses Geschütz auf: nicht nur ein riesen Pick-Up sondern auch Anhänger und ein grosszügiges Motorboot.

Wir geniessen ein tolles Konzert und ein super Abendessen auf Jims Boot. Klassiker wie "California Dreams", "The Last Unicorn" und andere gibts zu geniessen.

  
 

Samstag, 2. Oktober 2010

Abfahrt ins Hinterland der Appachen um neun Uhr. Die Schule die wir heute besuchen ist in einer wunderschön ländlichen Gegend, eingebettet in leichte Hügel. So stellen wir uns den Wilde Westen vor! RhythmTalk begleitet Faiths Unterricht mit den Bodeninstrumenten. Am Abend ist das zweite, öffentliche Konzert im "The Vine" geplant.

  
 

Freitag, 1. Oktober 2010

Heute schlafen wir das erste mal aus und gehen auf 11.00 Uhr ins "Vine" um einen, laut Zuli, richtigen Soundcheck durchzuführen. Diesen Abend wird es ein kleines Konzert für die wichtigsten Sponsoren geben. Wir freuen uns alle darauf – es wird ein tolles Apero geben mit vielen selbergemachten Gebäcken von Faiths Grossmutter und einer grossen Sangriabowle.

Das Konzert war super, die Tänzer und RhythmTalk waren synchron wie ein Uhrwerk, das Publikum applaudierte frenetisch und tanzte zum Schluss zu "Canoe Travel" auf der Bühne mit. Great Job – well done! Nach dem Konzert gingen wir mit der Tänzerin Erika in eine Bar und begossen den erfolgreichen Tag.

  
 

Donnerstag, 30. September 2010

Truckausladen in "The Vine" in Rancho Bernardo. The Vine ist das private Tanzstudio von Faith. Ein liebevoller Ort mit allen Sorten von feinen Details die uns an die Toscana erinnert. Gar das Weingut erinnert an die guten italienischen Weine.

Auch heute ist es satte 38° Celsius heiss. Wir sind folglich froh das wir nicht allzuviel zu schleppen haben. Endlich können wir das erste mal in Ruhe die neuen Stücke Pursuit und Storm proben.

Abends proben wir inklusive der Tänzer von Mojalet Dance Collective. Ebenfalls wird die Lichtshow choreographiert. Rudis Familie ist während der Proben auf dem Flughafen von San Diego eingetroffen. Es gibt ein spätes Willkommensessen mit Spagetti und Stöffs selber gemachter Pestosauce.

  
 

Mittwoch, 29. September 2010

Heute war der strenge Tag. Murphys Law sagt aus das wenn man an eine Ampel fährt, diese grundsätzlich auf rot steht. Butterbrote sind auch betroffen. Wir sind früh losgezogen. Haben den grossen Truck gemietet und alles – also Instrumente und Bühnenrequisiten und wirklich alles in diesen "U-Haul"-Truck geladen. Ziel SDSU University.
Murphy hat uns aber ausgebremst sodass wir einigermassen pünktlich in der Uni ankamen. Nun galt es das erste mal richtig zu Multitasken: Fippu muss ein Doppel-Pedal organisieren das Noby noch immer fehlt. Wir stellen ein erweitertes Setup für die Schule auf und die Tänzer organisieren ihren Part. Den Aufwand betreiben wir da diese Uni uns unter anderem die Arbeitsvisa organisiert hat.
  
Am Nachmittag müssen wir das ganze Equipment abbauen und zur California State University San Marcos bringen. Dort können wir nicht vor fünf Uhr in den Konzertsaal. Konzert-Beginn ist um sieben. Alle die wissen, wieviele Instrumente RhythmTalk aufbauen muss, können sich vorstellen das dies etwas Hektik auslöst.
 
Als Dank spielen wir in einem übervollbesetzten Saal und das Publikum ist total begeistert. Frenetischer Applaus für Mojalet Dance Collective und RhythmTalk. Die Show war trotz der kurzen Aufbauzeit grossartig. Die Musiker und Tänzer können aus ihrer langjährigen Bühnenerfahrung schöpfen.
 
Kaum haben wir abgebaut, alles wieder in den Truck verladen und gerade das Gelände der Uni verlassen, werden wir von einer schwerbewaffneten Polizeistreife angehalten. Die haben wohl vermutet das wir in der Uni unseren grossen Diebstahl durchgezogen haben. Es benötigte einige Ausweise, Visas und die Hilfe von Jo um sie vom Gegenteil zu überzeugen. Schlussendlich liessen sie uns doch weiterfahren. Was für ein Tag – zum Schluss gönnten wir uns ein Glas Wein.

  
 

Dienstag, 28. September 2010

Nach dem Klassenunterricht wollen wir an den Strand. Dieser Plan wird aber von einem Nagel im Pneu vorne links durchkreuzt. Wir müssen zum Automechaniker. Schtöff entscheidet sich desweiteren statt zum Strand zu gehen für alle zu Kochen - dazu kaufen wir nach der Reparatur das Benötigte ein. Schlussendlich geht niemand an den Strand – die Jungs gehen stattdessen noch kurz einkaufen. Was sich beim momentanen Wechselkurs total lohnt. Abends wollen wir ins Übungslokal von Mojalet, The Vine, gehen um Details in einigen Songs abzusprechen. Va. Transparency und Pursiut.

  
 

Montag, 27. September 2010

Noby und Schtöff bereiten die angekommenen Schlagzeuge vor. Dies gibt einiges zu tun. Desweiteren sind für heute zwei Unterrichtslektionen an der State University San Marcos geplant. Danach Absprache mit den Helfern in der Konzerthalle für den Gig am Mittwoch. Dieser bedarf minutiöser Planung  da die Einrichtzeit sehr knapp bemessen ist. Hier müssen Mojelet und RhythmTalk alle Register ziehen denn es gilt nicht nur die Instrumente und das PA einzurichten sondern auch das Licht für die Tänzer. Später gings dann nochmals an den Strand in Encinitas für tolle Wellenaction und wohlverdiente Relaxation.

  
 

Sonntag, 26. September 2010

Wir besuchen einen Baseball-Match! Linn gibt uns eine Crashkurs in Baseball beim Hinfahren. Übrigens, wenn die Amerikaner sagen es sei nicht weit meinen sie damit mindestens eine bis zwei Stunden Fahrt. Präpariert mit allem nötigen Baseballwissen wie Outs, Pitcher, Bases und Home-Runns gings ins Stadion. Nicht irgend ein Stadion, das Petco- "super riesen" Stadion. Linn unsere Gastgeberin, ein richtiger Fan, nimmt zusätzlich ein Radio mit. Das Spiel war interessant leider aber verloren die lokalen San Diego Padres 11 zu 2 gegen die Cincinnati Reds. Linn war richtig traurig.

  
 

Samstag, 25. September 2010

Wir sind noch ganz überwältig vom gestrigen Auftritt. Das Canyon Crest Theatre in San Diego war praktisch ausverkauft. Trotz der sehr kurzen Probenzeit hat die Zusammenarbeit mit Faith und den Tänzerinnen und Tänzern von Mojalet Dance Collective extrem gut geklappt. Wir hatten mehrere Standing Ovations!

Gartenparty bei Oz und Erika. Sie leben in einem kleinen, heimeligen Haus nahe des Strandes in Pacific Beach.  Oz war vor drei Jahren Tänzer bei Mojalet. Die anderen Tänzer vermissen ihn sehr in der Truppe. Noby sagt mir er war sehr wichtig. Die Stimmung im Garten war super. Später, fast zu spät, hasteten wir doch noch zum Strand und genossen die untergehende blutrote Sonne und die berühmten Surferwellen von SanDiego - Pacific Beach.

  
 

Donnerstag, 23. September

Diesmal sind wir mit zwei riesen Trucks unterwegs. Ziel ist die Coronado School of the Arts, da werden wir am Freitagabend unser erstes grosses Konzert haben. Während Philipp und Zuli die Schlagzeugsets aufbauen und sich um guten Sound kümmern, keine einfache Aufgabe übrigens, unterrichten Faith, Nobi, Ruedi und Schtöff in verschiedenen Tanzklassen. Alex rast allen mit der Kamera hinterher und versucht alles zu verewigen. Mittagspausen sind kurz hier und der Food ist definitiv sehr "fast". Wir hoffen das wir mit den gleichen Körpermassen heimkehren.

Am Samstag steigt eine grosse Beachparty in San Diego bei Erica und Os, gute Freunde die wir von der letzten Tour kennen. Erica ist eine der 15 Tänzer/innen. Darauf freuen wir uns riesig.

  
 

Mittwoch, 22. September 2010

Wiedersehen mit allen Tänzer/innen. Gestern Abend wurden wir herzlichst von den Tänzern empfangen. Spontan habe wir ein paar Songs geprobt und über die letzte Tour geplaudert – mit unserem besten Englisch. Anmerkung von Alex: was nicht annähernd der musikalischen Qualität von RhythmTalk entspricht! Faith Jensen, Lead der Tanztruppe, hilft mit Übersetzen und Koordination wo sie kann – es scheint als hätte sie endlos Energie.

  
 

Mittwoch, 22. September

Heute haben wir erfahren das die Schlagzeuge nicht wie versprochen per Flugzeug geliefert werden sondern per Lastwagen. Per Truck dauert dies mindestens bis Freitag. Nobi und die Band haben aber ein Backup. Wir mieten bei einem lokalen Händler in San Diego Sets die wir solange nutzen bis unsere Instrumente eintreffen. Dies beschert uns ein paar zusätzliche Fahrten, danach geniessen wir die Sonne da wir nicht proben können. Es ist nicht so heiss wie wir erwartet haben aber am Samstag wird es über 38° Celsius in Kalifornien, was einer Lokaltemperatur von 100° Farenheit entspricht.

  
 

Dienstag, 21. September

Ruedi, Philipp und Alex rasten heute nach LA um einen Teil der bestellten Instrumente abzuholen. Dazu haben die drei den Pickuptruck von Jo erhalten. Derweil versucht Nobi den anderen Teil der Instrumente zu organisieren. RhythmTalk läuft auf Hochturen. Für die kommenden Tage sind etliche Besuche in Schulen geplant was uns nicht viel Raum offen lässt zum Proben oder wenn etwas mit den Instrumenten nicht klappt.

20. September 2010 - Hello America

  
 

Einreisen in die USA ist nicht ganz einfach. Das mussten wir insbesondere auf dem Flughafen in Newark lernen. Einige unserer Jungs mussten zur genaueren Untersuchung zu einem der "bösen" Officers.

Nach insgesammt einer Stunde war dann auch Ruedi wieder in der Gruppe und wir konnten nach San Diego weiterreisen. Insgesamt verlief der Flug aber ruhig und nach Plan.

Schon bei der Ankunft am Flughafen in San Diego wurden wir mit offenen Armen von Jo und Faith empfangen. Es gab ein herzliches Wiedersehen und alte Erinnerungen wurden ausgetauscht. Mit einem klassischen amerikanischen Pickup, doppelte Grösse gegenüber unseren Pickups, gings dann direkt zu Faith.

Nach einer kleinen Begrüssungsparty teilten wir uns auf die Gastgeber Linn und Faith auf. Endlich gabs den lang ersehnten Schlaf.

Die Instrumente sind nicht vollständig. Sonntags wird nicht rumgelauert und Ferien sind das schon gar nicht. Also organisiern wir. Vorallem müssen wir herausfinden wo die Instrumente sind, denn die Drummsets wurden nicht wie bestellt geliefert. Vielleicht sind die noch an der Ostküste. Das wär nicht so toll.

Die Transportfirma hat geschlampt und es fehlen die Schlagzeuge von Noby und Christoph. Jetzt müssen zuerst Mietinstrumente her und wir hoffen, dass unser restliches Material bald eintrifft. 

5. September 2010 - letzte gemeinsame Besprechung

  
 

Wir treffen uns in Kappel/So zur letzten gemeinsamen Besprechung. Nach der Verteilung der Flugtickets gehts um die Gepäckaufgabe.

Wir haben natürlich sehr viel mehr noch an Material wie Kabel, Mikros, Syntesizer, und spezielle Musikinstrumente wie Tablas und das Hang, die wir alle als Gepäck noch aufgeben müssen. Es darf nicht zu gross sein, sonst werden die Zuschläge unbezahlbar. Wir konnten das nicht mit dem Container verschiffen, sonst hätten wir nicht mehr Spielen können. Philipp und Alex übernehmen auch noch etwas, irgendwie wird das dann schon klappen. Einfach frühzeitig auf dem Flughafen sein - das heisst spätestens um 6 Uhr am Morgen in Kloten ...

Weil Noby mit dem neuen Stück "Storm" wohl erst im Flugzeug fertig wird, muss der erste Tag in San Diego voll für's Proben eingesetzt werden. Dafür muss Faith noch einen Verstärker auftreiben.

Bea Suter drängt darauf, dass es mit der Nachrichten-Übertragung klappt. Schliesslich wollt Ihr ja alle wissen, wie es uns so geht. Philipp verspricht, dass er Bilder macht und mit dem Bandgerät Stimmen einfängt, die sie dann in den Blog transferiert.

Nach dem gemeinsamen z'Nacht stösst Zulli der Tontechniker noch dazu. Noby und er schauen die Technik-Geschichte noch nächste Woche separat an, damit wirklich alles klappt. Weil, alles was wir nicht dabei haben, müssen wir zuerst mühsam auftreiben und meist viel zu teuer bezahlen ...

29. August 2010 - glücklich und geschafft!

Das Bye-Bye-Konzert im Sisième in Olten war ein voller Erfolg! Bis auf den hintersten Platz gefüllt mit Perkussions-Begeisterten - das hat uns nochmals einen Kick gegeben. Dabei war Noby gar nicht zwäg, hat mit 38,5 Grad Fieber den Aufbau geleitet.

Zum ersten Mal hat er auch sein neustes Instrument gezeigt. Es sieht aus wie ein Schildkrötenpanzer und tönt nach Karibik. In der Einleitung zu "Storm" spielt es die Hauptrolle. Das Stück ist eine der zwei Neukompostionen extra für die USA Tournee. Noby ist noch dran und wir wohl erst im Flugzeug damit fertig.

Eigentlich wollten wir ja für unser Reisekässli noch etwas Taschengeld sammeln, aber angesichts der Flut-Katastrophe in Pakistan haben wir für die Glückskette gesammelt. So konnten dank Eurer Unterstützung 782.50 Franken überwiesen werden. Super!

Nur noch drei Wochen und wir sitzen im Flieger ... vermutlich total geschafft, aber auch total glücklich und aufgeregt!

Vorbereitung Bye-Bye-Konzert - 9. August 2010

Noby fährt einmal mehr nach Luzern zu Beatrice Suter und sie besprechen die Promotion für das Bye-Bye-Konzert vom 27. August 2010.

Die Konzertdaten der USA Tournee werden nochmals gecheckt - praktisch jeden Tag ein Auftritt - das wird mit dem ganzen Materialumzug wohl teilweise stressig. Der Plan geht mit weiteren Fragen nochmals zu Faith nach San Diego zur Klärung der letzten Fragen.

Sie gibt sich wirklich extrem Mühe, ein attraktives Programm zusammen zu stellen. Nicht einfach in einem Land, in dem immer noch jeder zehnte Arbeitslos ist und viele Firmen darben. Bei uns wird das nicht so wahrgenommen - aber es geht den Amerikanern wirtschaftlich zur Zeit noch nicht sehr gut. Das hat Faith auch bei der Sponsoring-Suche gespührt.

Wir lassen uns überraschen und freuen uns auf die Auftritte, die möglich sind.

Besuch bei der Botschaft in Bern - 6. August 2010

Fast wähnt man sich in einem Hollywood-Film: Muskelmänner mit Gewehren stehen herum, bellen unfreundlich Befehle, merkwürdigerweise in breitem Berndeutsch .... Wir haben unseren Termin bei der Botschaft.

Mit den Papieren der San Diego State University und unseren neuen Pässen versehen gehen wir einzeln ins Office und werden befragt. Wir müssen alles abgeben - das wird uns nächste Woche per Post zusammen mit den eingetragenen Visen zugestellt.

Mitte Juli - Material ahoi

Endlich ist es soweit - wir fahren mit zwei vollgepackten Vans zum Meinl Hauptquartier in Deutschland nach Gutenstetten (nähe Nürnberg). Hoffentlich haben wir nichts vergessen!

Martin Knebel, Thomas Bettle und Henning helfen uns beim sortieren und stapeln. Sie werden für uns die Musikinstrumente, einige CDs und weiteres Material, das wir auf der Tournee brauchen, nach Los Angeles verschiffen. Hoffentlich macht der Zoll keine Umstände wegen der CD's ... eigentlich wären nur Musikinstrumente erlaubt!

  
 

Wir sind der Firma Meinl sehr dankbar, dass sie uns diesen Transport hin und auch wieder zurück finanzieren und möchten uns an dieser Stelle für die unkomplizierte und rasche Abwicklung recht herzlich bedanken!

von links nach rechts: Stöff, Noby, Philipp, Ruedi, Thomas Bettle, Henning und Martin Knebel

2. bis 4. April 2010

Wir haben uns über Ostern für Proben zurück gezogen. Es gibt einige neue Stücke, die wir auf die USA-Tournee hin noch abstimmen müssen.

Auch die Planung, was an Instrumenten und Material mitgenommen werden muss, ist recht aufwändig. Jedes Teil, das uns in Kalifornien nicht dabei haben, müssen wir in San Diego irgendwie beschaffen. Wie mühsam und zeitaufwändig das ist, haben wir das letzte Mal erfahren.

Wir freuen uns alle sehr auf die zweite Tour in Kalifornien und hoffen auch wieder auf neue Impulse, die unsere Musik bereichern und erweitern werden.

11. Januar 2010 - irgendwo in der Nähe von Egerkingen

Die Mitglieder von RhythmTalk, Noby, Stöff und Ruedi, sitzen mit Zulli und Faith Jensen-Ismay gemütlich bei einem Fondue zusammen.

Faith hat mit einigen Tänzerinnen und ihrer Tochter eine kleine Tournee durch die Schweiz gemacht mit Auftritten in Lugano und Konstanz. RhythmTalk hat sie dabei wieder einmal begleitet.

Nun werden die wichtigsten Punkte für die bevorstehende Tournee in Kalifornien durchgesprochen. Die Performance-Daten müssen geklärt werden. Welche Stücke sollen gespielt werden? Was für Technik ist bereits vor Ort vorhanden. Wie viel Technik muss RhythmTalk mitbringen oder vor Ort dazu mieten? Wie sieht es mit den Arbeitsbewilligungen aus? Und und und ....

Es ist spät in der Nacht, draussen tobt ein veritabler Schneesturm, die wichtigsten Fragen sind trotz der Sprachprobleme geklärt. Nun geht es daran, nochmals Schub in die Sponsoring-Geschichte zu bringen.

29. Oktober 2009 - im Büro von Bea Suter in Luzern

Inzwischen sind die Sponsoring-Gesuche verschickt und wir warten gespannt auf positive Rückmeldungen. Ein paar Absagen hat es schon gegeben - aber damit mussten wir rechnen.

Faith Jensen-Ismay von Mojalet Dance Collective berichtet begeistert aus San Diego, dass verschiedene neue Theater in San Diego und Los Angeles Interesse an einem Auftritt gezeigt haben. Die Publicity der letzten Tournee wirkt also nach.

Noby hat erste Gespräch mit den Musik-Partnern gehabt - auch deren Rückmeldung ist sehr positiv. Insgesamt muss rund eine Tonne Spezial-Instrumente, Material und Kabel nach Amerika und wieder zurück transportiert werden. Sowohl logistisch wie finanziell eine Herausforderung, die nur mit Unterstützung von Sonor, Meinl, Roland, Aquarian Drumheads und Vater Percussion USA gemeistert werden kann.

3. August 2009 - im Büro von Bea Suter in Luzern

Die Würfel sind gefallen - Noby, Stöff und Ruedi haben sich entschieden, mit RhythmTalk nochmals nach Kalifornien zu fahren. Faith ist einverstanden und freut sich bereits riesig.

Nun gilt es, eine Sponsoringdokumentation zusammen zu stellen. Adressen von potentiellen Unterstützern müssen gesucht und angeschrieben werden.

Wir freuen uns alle sehr und sind zuversichtlich, dass trotz harziger Wirtschaft, die notwendige Unterstützung gefunden werden kann.